SACHVERSTÄNDIGE BERATUNG

"Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken"
Der Verband Deutscher Architekten hat Herr Dipl.-Ing. K.-D. Stöber unter der Registrierungsnummer 278 als „Freier Sachverständiger“ für die Bewertung von bebauten und unbebauten Grundstücken die besondere Sachkunde bescheinigt.

 

Hierdurch werden durch den Sachverständigen folgende Ausbildungsvoraussetzungen erfüllen und die aufgeführten Fachkenntnisse nachweisen.

 

Vorbildung des Sachverständigen
Wirtschaftliche Kenntnisse
Technische Kenntnisse
Rechtliche Kenntnisse
Beherrschung der Bewertungsmethoden
Besondere Kenntnisse
 

 Vorbildung des Sachverständigen

Mitgliedschaft in einer Architektenkammer,
Abgeschlossenes Studium der Fachrichtungen Architektur an einer Hochschule und Fachhochschule
und

eine mindestens fünfjährige praktische Tätigkeit, die ihrer Art nach geeignet war, die erforderlichen wirtschaftlichen, technischen, rechtlichen und methodischen Kenntnisse sich zu vermitteln,
oder

eine mindestens zehnjährige praktische Tätigkeit auf dem Gebiet der Grundstückswirtschaft, die ihrer Art nach geeignet war, die erforderlichen wirtschaftlichen, technischen, rechtlichen und methodischen Kenntnisse zu erlangen.


Wirtschaftliche Kenntnisse über
die Struktur und funktionsweise des Grundstücksmarktes,
die Zusammenhänge bei den Preisen, Kosten und Indexreihen des Grundstücks- und Baumarktes,
die Struktur und funktionsweise des Miet- und Pachtmarktes.
Der Sachverständige muss die Entwicklung und den neusten Stand des Grundstücks-, Miet- und Bau- und Kapitalmarktes kennen und insbesondere die örtliche Angebots- und Nachfragesituation sowie die Entwicklungstendenzen beurteilen können.
Der Sachverständige muss detailliert die für die Bewertung in Frage kommenden Werte, Kosten und Preise, Mieten und Pachten nach Art und Höhe kennen und ermitteln können. Darunter fallen z.b. Bodenrichtwerte, Bauwerkskosten, Bewirtschaftungskosten, Grundstückserwerbskosten, Erschließungskosten, Vergleichspreise etc..
Der Sachverständige muss genaue Kenntnisse über die wirtschaftlichen Einflüsse von Rechten und Lasten an Grundstücken (privat- und öffentlich-rechtlicher Art) sowie deren bewertungstechnische Behandlung haben.
Der Sachverständige muss die einschlägigen finanzmathematischen Verfahren beherrschen.
Der Sachverständige muss über statistische Grundkenntnisse verfügen.
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Technische Kenntnisse
Folgende Kenntnisse sind nur insoweit erforderlich, als sie für die Beurteilung möglicher wertbeeinflussender Umstände von Bedeutung sind:

Baugrundverhältnisse einschließlich Kontamination. Die Kenntnisse über Kontamination und gesundheitsgefährdende Baustoffe umfasst nicht deren qualitative und quantitative Feststellung. Der Sachverständige muss aber in der Lage sein, entsprechende Hinweise zu erkennen und diese im Gutachten aufzuzeigen.
Baukonstruktion und Baustatik
Bauweisen und Bauverfahren
Baustoffe, Eigenschaften und Anwendung
Einschlägige DIN-Normen und technische Vorschriften, insbesondere soweit bauordnungsrechtlich eingeführt. Es kommen insbesondere die DIN-Normen DIN 267 Kosten und Hochbauten, DIN 277 Grundflächen- und Rauminhalte von Bauwerken im Hochbau und DIN 283 Wohnungen (Teil 1 "Begriffe" und zurückgezogener, aber weiterhin verwendeter Teil 2) in Betracht.
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Rechtliche Kenntnisse
Spezialkenntnisse des einschlägigen öffentlichen Planungs-, Bau- und Bodenrechts.

Allgemeine Grundkenntnisse über:
·        einschlägige Teile des BGB einschließlich der Nebengesetze, Aus dem BGB werden Kenntnisse beispielsweise über den Sachbegriff, wesentliche Bestandteile, Grundpfandrechte, Grunddienstbarkeiten, Mietrecht etc. erwartet.

·        Nachbarrecht,

·        einschlägige Teile des Grundbuch- und Katasterrechts,

·        wohnungswirtschaftliche Bestimmungen. Beispielhaft für die in Frage kommenden Rechtsgebiete sind zu nennen: Baugesetzbuch, Baunutzungsverordnung, Wertermittlungsverordnung, Landesbauordnung, Erbbaurechtsverordnung, Wohneigentumsgesetz, Gesetze und Verordnungen über Mieten, Grundbuchordnung, zweite Berechnungsverordnung etc.


 
Beherrschung der Bewertungsmethoden und ihre Anwendung im Einzelfall